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24. November 2009.
“Das Internet sollte in der Politik eine stärkere Rolle spielen. Diese Ansicht vertreten knapp zwei Drittel der insgesamt 1003 Bundesbürger, die vom Marktforschungsinstitut ARIS im Auftrag des Branchenverbands Bitkom befragt wurden. Gleichzeitig trauen die Befragten den deutschen Politikern in Sachen Internet nicht viel zu, wie der Verband am heutigen Montag mitteilte.
Nur 44 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass die Politik genügend Sachkenntnis über die technischen und wirtschaftlichen Hintergründe des Internets habe; 40 Prozent hielten die vorhandenen Kenntnisse für nicht ausreichend. 62 Prozent der Befragten halten einen “Internet-Führerschein” für Politiker für eine gute Idee. Unter den 14- bis 29-Jährigen befürworten das 72 Prozent.”
heise online
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24. November 2009.
“Die im vergangenen Sommer kurzfristig abgesagte LAN-Party im baden-württembergischen Karlsdorf-Neuthard zieht um. Gespräche mit dem Bürgermeister über eine mögliche Zukunft der Veranstaltung in der 9000-Seelen-Gemeinde hätten nicht zu einem Ergebnis geführt, erklärte ein Vorstand des ausrichtenden Vereins der Computerfreunde Karlsdorf-Neuthard. Der Verein, der rund 50 Mitglieder hat, habe daher beschlossen, einen neuen Ort für die Veranstaltung zu suchen. Fündig geworden sind die Veranstalter nun im gut 125 Kilometer entfernten Rust. Über das Oster-Wochenende 2010 soll die 14. Convention-X-Treme (CXT) nun in der Arena des Freizeitparks Europapark stattfinden.”
heise online
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24. November 2009.
“Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen fordert die Netzgemeinde auf, sich noch stärker an der Diskussion um Internet-Sperren zu beteiligen. Sie will dafür neue Rahmenbedingungen schaffen. Gleichzeitig kündigte sie an, die Wirksamkeit der Maßnahme “Löschen statt Sperren” genau prüfen zu wollen.”
heise online
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23. November 2009.
“Bayern will auf der Verkehrsministerkonferenz der Länder für eine möglichst flächendeckende Videoüberwachung auf allen deutschen Bahnhöfen kämpfen. Das hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) vor der am morgigen Donnerstag beginnenden Konferenz in einem Gespräch mit der dpa in München angekündigt. Zudem sollen Polizisten in Uniform den gesamten öffentlichen Nahverkehr in Deutschland grundsätzlich kostenlos benutzen können, um potenzielle Gewalttäter abzuschrecken und die Sicherheit auf Bahnhöfen sowie in Bussen und Bahnen zu erhöhen.”
heise online
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23. November 2009.
“Der Aufbau eines bundesweit einheitlichen und computergestützten Waffenregisters ist als ein “neues priorisiertes Vorhaben” in den Aktionsplan Deutschland-Online aufgenommen worden. Dies teilte das Innenministerium Baden-Württemberg am heutigen Freitag in Stuttgart mit. Durch eine Änderung der EU-Waffenrichtlinie vom Mai 2008 (2008/51/EG) sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union verpflichtet, ein computergestütztes Waffenregister bis Ende 2014 einzuführen und darin mindestens für 20 Jahre alle Schusswaffen mit folgenden Daten zu erfassen: Typ, Modell, Fabrikat, Kaliber, Seriennummer, Name und Anschrift des Verkäufers und des Waffenbesitzers.”
heise online
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23. November 2009.
“Die Verhandlungsführer des geplanten Anti Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) sind sich laut einer Mitteilung aus dem Büro des US-Handelsbeauftragten einig, das umkämpfte Anti-Piraterie-Abkommen”2010 so früh wie möglich” zu verabschieden. Ihr nächstes Treffen haben die Delegierten für Januar 2010 in Mexiko angesetzt. In Folge sollen die Arbeiten an der Vereinbarung zügig abgeschlossen werden.
[...]
Abgesandte von Australien, der EU sowie einzelner ihrer Mitgliedsstaaten, Japan, Kanada, Korea, Marokko, Mexiko, Neuseeland, Schweiz, Singapur und den USA beendeten ihre jüngste und sechste Verhandlungsrunde am 6. November in Seoul. Dabei ging es nach Angaben des US-Handelsbeauftragten vor allem um den besonders umstrittenen Teil zur zivil- und strafrechtlichen Durchsetzung von Rechten an immateriellen Gütern in der digitalen Welt. Wie im Vorfeld der Runde bekannt wurde, sollen dabei auch Verfahren einer “abgestuften Erwiderung” auf Urheberrechtsverstöße etwa durch illegale Filesharing-Aktivitäten bis hin zu Internetsperren gemäß dem “Three Strikes”-Modell in Betracht gezogen werden.
[...]
Auch die europäischen Bürgerrechtler von La Quadrature du Net beäugen die Entwicklungen rund um ACTA weiterhin skeptisch. Sie verwiesen darauf, dass der voraussichtlich zumindest in dem Abkommen enthaltene Ruf nach “freiwilligen Kooperationsvereinbarungen” zwischen Internetprovidern und Rechteinhabern zur Bekämpfung von Copyright-Verletzungen bereits Eingang gefunden habe in die jüngste Mitteilung der EU-Kommission zur “verbesserten Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte im Binnenmarkt” vom September. Dabei schätze Brüssel das Filesharing-Phänomen aber analytisch falsch ein und zöge daher verkehrte Schlüsse. Alternativen zur “Unterdrückung auch nicht-kommerzieller Nutzungen geschützter Werke” seien nicht erörtert worden. Die in Betracht gezogenen Abhilfen können so die Grundrechte der EU-Bürger unterlaufen und die ökonomische Entwicklung des Internet hemmen.”
heise online
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23. November 2009.
“Der EU-Ministerrat hat am Freitag einstimmig das EU-Telekom-Reformpaket gebilligt, das die Europäische Kommission 2007 vorgeschlagen hatte. [...] Dabei ging es darum, den umstrittenen Zusatz 138, der den Richtervorbehalt bei Internet-Sperren wegen Urheberrechtsverletzungen betrifft, so zu formulieren, dass Ministerrat und Parlament behaupten können, dass sie ihre Position durchgesetzt hätten. Die Kunst dabei war das “Wording”. Der Richtervorbehalt wurde im Kompromiss festgeschrieben, aber etwas anders formuliert. Die Rede ist nun von einem “fairen und unabhängigen Verfahren”, das vor einer Netzsperrung eingesetzt werden soll. [...] Der reformierte Rechtsrahmen für die Telekommunikation tritt dann in Kraft, sobald die Vorschriften im Dezember 2009 im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden sind.”
futurezone.ORF.at
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23. November 2009.
“Die österreichische Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) hat einen Entwurf für eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG 2003) zur Begutachtung veröffentlicht. Mit den neuen Normen soll in dem Land die Vorratsdatenspeicherung eingeführt werden. Telekommunikationsanbieter müssen demnach künftig Telefon- und Internetverbindungsdaten aller Kunden auch ohne konkrete Verdachtsmomente ein halbes Jahr lang speichern. [...] Im Entwurf selbst ist von “schweren Straftaten” die Rede – was genau das ist, soll das Justizministerium festlegen. Dort fordert man “keinen Rückschritt bei den bisherigen Möglichkeiten der Kriminalitätsbekämpfung.” Bures dazu: “Tatsächlich werden durch die Umsetzung der EU-Richtlinie die rechtlich zulässigen Möglichkeiten für Polizei und Justiz erweitert.” Begleitend müsse aber die datenschutzrechtliche Kontrolle erweitert werden. “Die Zeit der Begutachtung ist dazu da, um die Gespräche mit dem Koalitionspartner und mit allen Interessengruppen weiterzuführen. Ich erwarte hier eine rege Beteiligung der Zivilgesellschaft.” [...] Der Entwurf enthält auch einige Passagen, die verfassungswidrig sein könnten. Diese Teile sollen daher selbst in den Verfassungsrang gehoben werden, um dem Verfassungsgerichtshof (VfGH) die Kontrolle darüber zu entziehen. Dieses Vorgehen hat in Österreich Tradition. Die dafür erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit würde aber die Zustimmung von mindestens 14 Nationalratsabgeordneten der Opposition erfordern.”
heise online
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23. November 2009.
“Das Open Web Application Security Project (OWASP) hat seine Top Ten der Schwachstellen in Webanwendungen veröffentlicht. Wenig überraschend liegen auf der ersten drei Plätzen SQL-Injection, Cross-Site-Scripting und Fehler im Session Management. Direkte Zugriffe auf Objekte in der Serverstruktur ohne Authentifizierung, etwa durch Manipulation einer URL, liegen auf Platz vier, gefolgt von Cross Site Request Forgery auf Platz fünf.”
heise Security
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23. November 2009.
“Während in Österreich noch über den Gesetzestext zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung diskutiert wird, arbeiten Polizei und Geheimdienste im Telekom-Standardisierungsinstitut ETSI bereits eine neue Serie von “optionalen” Datenfeldern in den Überwachungsstandard ein: Einzelabrechnungen, Bankverbindung, Volumen von Up- und Downloads. Sie wollen alle Details über die Bewegungen der Bürger in den Netzen erfassen.”
futurezone.ORF.at
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23. November 2009.
“Mit der Frage, ob sich durch intelligente Stromnetze Rückschlüsse auf die Lebensgewohnheiten von Menschen ziehen lassen und wie man dem begegnet, beschäftigt sich eine Studie von US-Datenschützern. Die US-Regierung hat die Einführung eines intelligenten Stromnetzes (Smart Grid) begonnen, um die Effizienz des bereits jetzt schon am Limit arbeitenden Stromnetzes zu erhöhen. Dazu melden etwa intelligente Stromzähler in den Haushalten (Advanced Metering Infrastructure [AMI] Smart Meter) stündlich oder öfter den aktuellen Verbrauch an den Stromversorger weiter, der daraufhin entweder die Erzeugung oder die Verteilung anpassen kann.
Aus den gesammelten Daten lässt sich aber laut Studie “SmartPrivacy for the Smart Grid: Embedding Privacy into the Design of Electricity Conservation” (PDF) erheblich mehr ableiten. Denkbar wäre anhand des für bestimmte Geräte typischen Stromverbrauchs zu bestimmten Zeitpunkten etwa zu erfahren, ob ein Kunde zum Zubereiten des Mittagessens eher die Mikrowelle, den Herd oder den Ofen benutzt. Auch das Ausbleiben des Verbrauchs erlaubt Rückschlüsse auf das Verhalten, beispielsweise ob es ein Frühstück gibt oder die Dusche benutzt wurde, schreiben die Datenschützer in ihrer Studie. Darüber hinaus ließe sich das Freizeitverhalten zu Hause ermitteln: Wann wird der Fernseher oder der Computer eingeschaltet, wann wird Licht ein- und ausgeschaltet, wann geht der Hausbewohner ins Bett, wie oft wäscht die Waschmaschine und so weiter. [...]”
heise online
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19. November 2009.

· Microsoft’s security patches year in review: A malware researcher’s perspective
· A closer look at Red Condor Hosted Service
· Report: RSA Conference Europe 2009, London
· The U.S. Department of Homeland Security has a vision for stronger information security
· Q&A: Didier Stevens on malicious PDFs
· Protecting browsers, endpoints and enterprises against new Web-based attacks
· Mobile spam: An old challenge in a new guise
· Report: BruCON security conference, Brussels
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