Neue Details zum NSA-Lauschprogramm enthüllt

NSA„Russel Tice, früherer Mitarbeiter der National Security Agency (NSA), hat im US-Sender MSNBC die Öffentlichkeit Mitte der Woche über weitere Einzelheiten des umstrittenen Abhörprogramms der Bush-Regierung aufgeklärt. Demnach hatte beziehungsweise hat der technische Geheimdienst Zugang zu sämtlicher elektronischer Kommunikation aller US-Bürger. Telefongespräche, Faxe, E-Mails und andere computervermittelte Nachrichten würden prinzipiell rund um die Uhr 365 Tage im Jahr überwacht. Es sei zwar auch für die großen und leistungsstarken Rechnersysteme der NSA nicht möglich, alle dabei anfallenden Daten längere Zeit aufzubewahren. Aus dem Netz seien aber die kompletten Kommunikationsströme einzelner Organisationen wie insbesondere von Fernsehsendern oder Verlagen herausgefischt und in umfangreichen Datenbanken gespeichert worden.“

heise online

„I don’t know what our former president knew or didn’t know. I’m sort of down in the weeds. But the National Security Agency had access to all Americans‘ communications, faxes, phone calls, and their computer communications. And that doesn’t — it didn’t matter whether you were in Kansas, you know, in the middle of the country, and you never made a communication — foreign communications at all. They monitored all communications.

siehe auch NSA Spying | Electronic Frontier Foundation


Die Kommentare sind zur Zeit geschlossen.