Hansenet vorratsspeichert nicht

„Von den Pressestellen der Bundesnetzagentur, Hansenets und des Verwaltungsgerichts Köln war zu erfahren, dass die Bundesnetzagentur mit Verfügung vom 27.01.2009 tatsächlich Hansenet zur Vorratsdatenspeicherung verpflichtet hat, weil Hansenet nicht wie vorgesehen vorratsspeichert. Gegen die Verfügung klagt Hansenet derzeit vor dem Verwaltungsgericht Köln (Az. 21 L 234/09). Eine Entscheidung, auch über den Eilantrag des Anbieters vom 20.02.2009, steht laut Gerichtssprecher Uhlenberg noch aus.

Bis dahin speichert Hansenet seit 2008 keinerlei IP-Adressen, auch nicht für die früher übliche Dauer von 5 Tagen, so Hansenets Pressesprecher Carsten Nillies. Alle übrigen Verbindungsdaten würden aber gespeichert. Das hat für Hansenets Kunden zur Folge, dass ihr Surfverhalten nach Verbindungsende nicht mehr ohne Weiteres auf ihren Anschluss zurückgeführt werden kann.“

via Daten-Speicherung.de


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