Erfolgreiche Gamer-Demo

„Am gestrigen Freitag fand in Karlsruhe wie geplant das Independent Friday Night Game, eine Demonstration für Jugendkultur und eigenverantwortliche Freizeitgestaltung und gegen die Kriminalisierung von Computerspielen, statt.

Nach Polizei- und Veranstalterangaben rund 400 (andere Quellen berichten teils von nur 300, teils von über 500) Teilnehmer versammelten sich in Karlsruhe, um ihren Unmut über die Absage einer dort geplanten eSport-Veranstaltung, aber auch über den allgemeinen Kurs der Politik, deutlich zu machen.

Mit Parolen wie „eSport ist kein Mord“, „Wir sind keine Amokläufer“ und „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Spiele klaut“ zogen die Teilnehmer laut, aber friedlich durch die Karlsruher Innenstadt. Teilweise wurde auch die Tetris-Melodie gesummt. Zudem fanden mehrere Kundgebungen mit Redebeiträgen statt. Die Demo wurde von einer moderaten Polizeipräsenz, bestehend aus etwa 20 Polizeibeamten, begleitet. Die Demonstration fiel zeitlich mit einem Vorstoß der Innenministerkonferenz zusammen, sich für ein sogenanntes „Killerspielverbot“, also ein komplettes Verbot gewisser Actionspiele, einzusetzen.“

gulli

siehe auch Fragster


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