Illegale Krankendaten vertiefen Krise der Östereichischen Bundesbahnen

„Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) stecken tief in der Krise: Hohe Verluste mit Finanzgeschäften, fragwürdige Frühpensionierungen in erstaunlichem Ausmaß, unpopuläre Pläne zur großräumigen Schließung von Regionalbahnen, umstrittene Infrastrukturinvestitionen und Videoüberwachungsanlagen und trotz regelmäßiger Preiserhöhungen ein enormes Finanzloch. Und dazu gesellt sich nun auch noch ein veritabler Datenskandal, bei dem neben dem Management auch die Belegschaftsvertretung schlecht aussieht. Die ÖBB haben seit Jahren rechtswidrigerweise Daten über Krankheiten tausender Mitarbeiter gesammelt. Nicht Leistung, sondern Gesundheit sollen häufig die Karriereentwicklung entschieden haben. Nachdem die Datensammlung ruchbar geworden war, wurde sie im Geheimen fortgesetzt.“

heise online


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