Plädoyer der Musikindustrie für die Vorratsdatenspeicherung

„Lobbyvertreter der Musikwirtschaft und der Verlagsbranche haben an das Bundesverfassungsgericht appelliert, die Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten aufrecht zu erhalten. Obwohl die sechs Monate von den Providern verdachtsunabhängig aufzubewahrenden Verbindungs- und Standortdaten gemäß der gesetzlichen Vorgaben nur an staatliche Stellen zu hoheitlichen Zwecken herausgegeben werden dürfen, halten die beiden Industriezweige sie prinzipiell für unerlässlich zur „Gewährleistung der Rechtsdurchsetzung“ im „digitalen Zeitalter“. Diese sei für viele der Rechteinhaber, die von „der massenhaften Internet-Piraterie“ betroffen seien, nur bei Vorliegen einer entsprechenden Datenbasis „überhaupt noch möglich“. […]“

heise online


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