Freiheit für Regierungsdaten

„E-Government ist gut für Staat und Bürger – aber nur dann, wenn die Behörden die von ihnen gesammelten Daten auch wieder herausrücken. In den USA bemühen sich zahlreiche Initiativen auch seitens der Regierung um mehr Offenheit. In Europa arbeitet auch WWW-Erfinder Tim Berners-Lee daran mit, die Datenschätze der Behörden zugänglich zu machen.

Am Dienstag (Ortszeit) erteilte das Weiße Haus allen US-Bundesbehörden die Anweisung, bis Ende Jänner 2010 mindestens drei hochwertige Datensätze im öffentlichen Interesse im Rahmen der Open-Government-Initiative frei zugänglich zu machen. Damit soll eines der Versprechen der Regierung von Präsident Barack Obama erfüllt werden, nämlich mittels Öffnung staatlicher Datenbanken für mehr Transparenz im Land zu sorgen.

Für Clay Johnson, Chef des amerikanischen Sunlight Labs, ist die Formel denkbar einfach: „Open Source und offene Daten ergeben eine bessere Regierung.“ Die Losung von US-Präsident Barack Obama, die „offene Verwaltung“ zum Regierungsziel machen zu wollen, löste unter Web-Entwicklern einen regelrechten Kreativitätsschub aus – auch diesseits des Atlantiks. […]“

futurezone.ORF.at


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