EU-Parlament durchleuchtet eigene Mitarbeiter vor Einstellungen

„Die Verwaltung des EU-Parlaments geht beim Arbeitnehmerdatenschutz im eigenen Haus mit schlechtem Beispiel voran. Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau werden neben den im parlamentarischen Dienst beschäftigten Beamten auch sämtliche Mitarbeiter der Abgeordneten im Rahmen von strengen Einstellungstests durchleuchtet. Dabei müssen sie laut der Zeitung Blut- und Urinproben abgeben sowie eine Röntgen- und eine Herzuntersuchung per EKG über sich ergehen lassen. Dazu würden sie von einem Arzt im Rahmen des Checks mit intimen Fragen etwa nach eigenen Krankheiten wie Hämorrhoiden, Hautproblemen oder psychischen Störungen befragt. Auch Gebrechlichkeiten im Familien- und Verwandtenumfeld sollen genannt werden.“

heise online


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