ICQ-Verkauf würde Strafverfolgung erschweren

„Ein Verkauf des Instant-Messaging-Dienstes ICQ würde nach Meinung von US-Ermittlungsbehörden die Strafverfolgung im Internet erschweren. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf US-Ermittler. Der Internet-Dienstleister AOL plant den Verkauf von ICQ an das russische Unternehmen Digital Sky Technologies (DST), das auch an Facebook beteiligt ist.

Mit dem Verkauf und der wahrscheinlichen Verlagerung der ICQ-Server nach Russland entzögen sich die Server dem Zugriff der US-Ermittler. Da ICQ aber gerade bei Internet-Kriminellen eines der bevorzugten Kommunikationsmittel sei, verlöre man ein wichtiges Untersuchungsmittel. „Jeder bekannte Kriminelle (dieser Welt) ist auf ICQ“, zitiert die Financial Times einen Ermittler.

Bislang stehen die ICQ-Server noch in der israelischen Zentrale, wo die US-Ermittler in manchen Fällen Zugriff auf Chat-Skripte Verdächtiger gehabt haben sollen. […]“

heise


Die Kommentare sind zur Zeit geschlossen.