Monatsarchiv für Juni 2011

Anonyme Online-Zahlungen durch Geldwäschegesetz möglicherweise vor dem Aus

„Die Bundesregierung hat ihren „Gesetzentwurf zur Optimierung der Geldwäscheprävention“ dem Bundesrat übermittelt. (…) Neben der Senkung der Bareinzahlungsgrenze von 15.000 auf 1000 Euro (…) enthält er einen Passus zum „E-Geld“: Beim Tausch von Euro in E-Geld muss künftig der Einzahler überprüft werden. Diese Regelung unterbindet die Möglichkeit, über Prepaidkarten wie Paysafecard anonym Geld einzuzahlen, mit dem etwa kostenpflichtige Anonymisierungsdienste im Internet bezahlt werden können. (…)

Mit „E-Geld“ sind Zahlungssysteme wie das mit EU-Forschungsmitteln entwickelte System der Paysafecard als zum Kauf digitaler Güter gemeint. Dabei werden Guthaben bei einer Verkaufsstelle erworben, mit denen im Internet bezahlt werden kann, wenn der Händler Paysafe akzeptiert. (…)

Paysafecard selbst sieht die Optimierung des Geldwäschegesetzes relativ gelassen: Das Unternehmen sei aktiv in das Gesetzgebungsverfahren eingebunden und bereite sich vor, eventuell notwendige organisatorische oder produkttechnische Änderungen umzusetzen. (…)“

heise online

TP-LINK Wireless Print Server TL-WPS510U disassembled

TP-LINK Wireless Print Server TL-WPS510U

RaLink RT2571WF für den Wireless-Teil, Datenblatt des RT2571W.

RDC R2886 Fast Ethernet RISC Processor

… und ein bisschen Speicher.

„Studien beweisen keine Gewaltwirkung von Computerspielen“

„Das oberste Gericht der USA hat entschieden: Die Bundesstaaten dürfen den Verkauf von Computerspielen auch zum Schutz von Minderjährigen nicht beschränken – damit ist ein vom ehemaligen Gouverneur Arnold Schwarzenegger eingebrachtes Gesetz gescheitert. Das Grundsatzurteil dürfte auch Auswirkungen auf die deutsche Gewaltdebatte haben.

Computerspiele sind in den USA genauso wie Filme oder Bücher vom 1. Zusatzartikel zur Verfassung geschützt, deshalb dürfen weder die Zentralregierung noch die einzelnen Staaten ihre Verbreitung einschränken. Das hat der Supreme Court der USA, das Gegenstück zum deutschen Bundesverfassungsgericht entschieden, und damit auch der Spieleindustrie zu einem Sieg gegenüber dem Staat Kalifornien verholfen. (…)“

Golem.de

Bayern setzte Landestrojaner mehrfach ein

„Die Bundesregierung verweigert Auskünfte zum Einsatz des Bundestrojaners, das BKA behauptete Mitte letzten Jahres, ihn noch nicht eingesetzt zu haben, aber das Bayrische Justizministerium hat schon einige Einsatzfälle für Landestrojaner zugegeben. Im April diese Jahres berichtete bereits Telepolis ausführlich über eine Antwort der Justizministerin Beate Merk (CSU) auf eine parlamentarische Anfrage der Landtagsabgeordneten Susanna Tausendfreund von den Grünen. Da war noch von vier Maßnahmen die Rede.

Wie nun der Spiegel in der morgen erscheinenden Printausgabe berichtet, habe das Justizministerium in München eingeräumt, dass der sogenannte Bayern-Trojaner zwischen 2009 und 2010 insgesamt fünfmal in Augsburg, Nürnberg, München und Landshut genutzt wurde. (…)“

heise online

Exploits exklusiv für Ermittlungsbehörden

„Der französische Dienstleister Vupen bietet Ermittlungsbehörden einen neuen Dienst an: exklusive Exploits zum Ausnutzen von Schwachstellen. Was die Behörden damit vorhaben, dürfte auf der Hand liegen: Einschleusen von staatlich verordneter Schadsoftware wie dem Bundestrojaner im Inland und infizieren von PCs in ausländischen Unternehmen und Regierungsbehörden. (…)“

heise online