Anonyme Online-Zahlungen durch Geldwäschegesetz möglicherweise vor dem Aus

„Die Bundesregierung hat ihren „Gesetzentwurf zur Optimierung der Geldwäscheprävention“ dem Bundesrat übermittelt. (…) Neben der Senkung der Bareinzahlungsgrenze von 15.000 auf 1000 Euro (…) enthält er einen Passus zum „E-Geld“: Beim Tausch von Euro in E-Geld muss künftig der Einzahler überprüft werden. Diese Regelung unterbindet die Möglichkeit, über Prepaidkarten wie Paysafecard anonym Geld einzuzahlen, mit dem etwa kostenpflichtige Anonymisierungsdienste im Internet bezahlt werden können. (…)

Mit „E-Geld“ sind Zahlungssysteme wie das mit EU-Forschungsmitteln entwickelte System der Paysafecard als zum Kauf digitaler Güter gemeint. Dabei werden Guthaben bei einer Verkaufsstelle erworben, mit denen im Internet bezahlt werden kann, wenn der Händler Paysafe akzeptiert. (…)

Paysafecard selbst sieht die Optimierung des Geldwäschegesetzes relativ gelassen: Das Unternehmen sei aktiv in das Gesetzgebungsverfahren eingebunden und bereite sich vor, eventuell notwendige organisatorische oder produkttechnische Änderungen umzusetzen. (…)“

heise online


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