1658 Anschlüsse wurden 2011 in Hamburg überwacht

(…) 1658 Hamburger Anschlüsse wurden 2011 überwacht. Ein Plus von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr (hinter mehreren Anschlüssen etwa für Handy und Internet kann sich dieselbe Person verbergen). Dazu kommen noch Spitzel-Attacken von Staatsanwaltschaft, Zoll, Bundeskriminalamt, zu denen keine genauen Zahlen vorliegen. Aber allein der Hamburger Verfassungsschutz gibt 2011 und 2012 400.000 Euro für die Modernisierung seiner Überwachungstechnik aus.

Die Beamten nutzen seit Kurzem eine weitere Technik: Die sogenannte „stille SMS“, im Behördenjargon „Ortungsimpuls“. Für den Handybesitzer unsichtbar, verschickt das Telefon nach Empfang der Spionage-Nachricht eine Mitteilung, in welche Funkzelle es eingeloggt ist. So wird ein umfassendes Bewegungsprotokoll erstellt, ohne dass eine Observation nötig ist. In Hamburg gibt es mehr als 1000 Funkzellen. (…)

Hamburger Morgenpost


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