Google Gemini ist aus dem digitalen Arbeitsalltag kaum wegzudenken, doch die Standardoberfläche bietet Power-Usern oft zu wenig Kontrolle über die Modellauswahl. Wer nahtlos zwischen Modellen wechseln möchte, ohne jedes Mal Menüs bedienen zu müssen, findet die Lösung in Google AI Studio.
Die kostenlose Entwicklerplattform ermöglicht es, spezifische Chat-Konfigurationen anzulegen und dauerhaft zu speichern. Nachdem man das gewünschte Modell ausgewählt hat, speichert man diesen Prompt ab, wodurch eine einzigartige URL generiert wird. Diese Adresse lässt sich anschließend als Lesezeichen im Browser hinterlegen, sodass das bevorzugte Modell künftig mit nur einem Klick erreichbar ist.
Nachdem man das gewünschte Modell ausgewählt hat, speichert man diesen Prompt ab, wodurch eine einzigartige URL generiert wird. Diese URL lässt sich anschließend als Lesezeichen im Browser hinterlegen, sodass das bevorzugte Modell künftig mit nur einem Klick erreichbar ist.
So ein Setup nützt jedoch wenig, wenn das Modell auf veraltete Trainingsdaten zurückgreift, anstatt aktuelle Fakten zu liefern. Damit die Live-Recherche technisch funktioniert, sind zwei Schritte zwingend erforderlich:
1. Zuerst muss im rechten Einstellungsmenü unter dem Punkt Tools der Schalter für Google Search (Grounding) aktiviert werden, erst das gibt dem Modell überhaupt den Zugriff auf das Web.
2. Anschließend muss man erzwingen, dass Gemini diese Fähigkeit auch wirklich nutzt und nicht auf sein Basiswissen zurückgreift. Dies erreicht man über das Feld „System Instructions“.
Dazu kopiert man beispielsweise folgenden Prompt in die Systemanweisungen:
"Dein internes Trainingswissen ist veraltet. Nutze für JEDE Antwort das Tool [Google Search], um Informationen zu verifizieren. Verlasse dich NIEMALS auf dein internes Wissen! Wenn du nicht recherchieren kannst, sage es deutlich."
So wird verhindert, dass das Modell auf veraltetes Wissen zurückfällt, und der Nutzer profitiert von einem zuverlässigen Assistenten, der inhaltlich stets tagesaktuell agiert.